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KBT-Supervision
mit Menschen aus pädagogischen, sozialen oder therapeutischen Bereichen

Auch in der Supervision verstehe ich meine Rolle weniger als die einer Lehrerin, sondern als die einer anregenden und begleitenden Supervisorin nach dem Motto: „Die wahre Lösung ist in dir selbst, nämlich in deinem Körper!“ KBT Supervision zielt darauf, dass die Supervisanden mit Hilfe der Supervisorin und den methodischen Ansätzen der KBT ihre unbewussten Verstrickungen erkennen können. Dafür hat sich nach meiner Erfahrung bewährt, mich als Katalysator dieses Erkenntnisprozesses anzubieten. Anstatt das Unbewusste in erster Linie zu deuten, was die Gefahr beinhalten würde, die Abwehr zu stärken, versuche ich u.a., möglichst entlang meiner Gegenübertragungsgefühle, Wahrnehmungen und Empfindungen mitzuteilen.


Teamsupervision

Einen „Gegenstand“ der Supervision bildet die Interaktionsdynamik mit den oft versteckten institutionellen Widersprüchen, so wie sie sich in der Supervision zeigen oder aus ihr erschließen lassen. In der Teamsupervision nehme ich die Aussagen der Teammitglieder als „Gegenstand“. Es geht dabei darum, die „inszenierten Themen“ des Teams zur Entfaltung zu bringen, damit sie erlebnis- und körpernah von ihnen selbst als unbewusste Botschaften skizziert, enträtselt und verstanden werden können.


Fallsupervision in Gruppen

Mit Gruppensupervision sei hier jene Form der Beratung in Gruppen bezeichnet, in welcher der Focus der Aufmerksamkeit auf ganz bestimmte, in der Gruppe entstehende Übertragungsphänomene und damit verbundene Widerstände gelenkt wird. Es entfaltet sich spürbare körperliche Gegenübertragung und Identifikation mit der Klientin, dem Klienten auf verschiedene Gruppenmitglieder. Fallsupervision in Gruppen ist geeignet, um die unterschiedlichen Erfahrungshintergründe und Ressourcen der Mitglieder gezielt für den Supervisionsprozess zu nutzen.


Einzelsupervision

Bei fallorientierter Einzelsupervision geht es nach meinem Verständnis erstens darum, kreativen „Entwicklungsraum“ der Ressourcen und des Bewusstseins zu ermöglichen, andererseits darum, dass die Supervisandin die oft konfusionsfördernde Komplexität ihrer Arbeit so strukturieren kann, dass autonome Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeit wieder gegeben sind. Es werden mit Hilfe von Gegenständen Symbolisierungs- und Körperprozesse in Gang gesetzt. Ebenso wird das „Ding“ ins Handeln (Interaktion) miteinbezogen und als Identifikations- oder Projektionsobjekt angeboten. Die Reflexion über das Erlebte erfolgt nicht mehr auf dem Hintergrund rationaler Argumentationen und Erkenntnisse, sondern ist geprägt durch erlebnishafte Beteiligung.

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